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Die meisten Toaster sehen immer gleich aus, eigentlich ist es doch egal, welchen Sie kaufen, oder? Warum soll dann ein Toaster mit dem anderen verglichen werden? Der schönere kommt in die Wahl, und fertig ist!

Toaster Vergleich

Wenn das so einfach wäre, dann würde es aber nicht so viele (unterschiedliche) Toaster geben, von vielen verschiedenen Herstellern. Und natürlich zu unterschiedlichen Preisen, und da kommen wir auch langsam auf den Punkt: Wenn sich die Toaster optisch auch sehr ähneln, so sind die Details manchmal entscheidend. Die meisten Toaster werben zwar mit verschiedenen Funktionen, aber alle sind nicht immer notwendig oder gar lieblos eingebaut. Einige Unterschiede, die nicht sofort sichtbar sind, will ich gerne einmal anführen.

Automatische Abschaltung

Bosch Toaster
Ein Markentoaster - tolle Optik, viel elektronik zum gleichmäßigem bräunen, aber keine Abschaltautomatik
Foto: Amazon *

Nehmen wir zum Beispiel die automatische Abschaltung. Die ist heute selbst bei Markengeräten nicht überall vorhanden, erfüllt aber einen wichtigen Sicherheitsaspekt. Denn es kann schon einmal vorkommen, daß Sie den Toast einlegen und dann plötzlich abgelenkt werde, sei es, weil Besuch kommt, jemand klingelt und Sie lange an der Wohnungstür fesselt (nicht wörtlich gemeint!) oder im Garten gerade der Fischreiher an Ihrem Teich zum Frühstücken gelandet ist. Dann toastet der Toaster, und toastet, und toastet...Schlimmstenfalls wird das Brot rabenschwarz, aber es hat auch schon Brände durch einen nicht beaufsichtigten Toaster gegeben. Nur weil es einer der billigsten ohne Abschaltung war! Daraufhin kann man die Toaster also schon einmal vergleichen.

Der einstellbare Bräunungsgrad

Ein weiterer Punkt, an dem man Toaster vergleichen kann, ist der Bräunungsgrad. Klar, wer sich morgens nur eine oder zwei Scheiben röstet, dem wird es egal sein. Eine größere Familie allerdings, wo das Brot in mehreren Durchläufen getoastet wird, will mit Sicherheit immer die ersten Scheiben haben, weil die so schön knackig braun sind. Danach werden sie immer dunkler. Das liegt natürlich daran, daß ja auch der Toaster immer heißer wird, und bei jedem Durchgang im Prinzip weniger Wärme zusetzen müßte, um das Brot optimal zu bräunen. Dazu sollte aber auf jeden Fall eine Einstellmöglichkeit vorhanden sein, ob das nun stufenlos oder in verschiedenen Stellungen erfolgt, oder vollautomatisch, spielt dabei keine Rolle. Hauptsache man kann die Zeit stückweise verkürzen, je mehr getoastet wird. Beim Toaster Vergleich also auf einen einstellbaren Röstgrad achten.

Fazit: Ein Toaster Vergleich lohnt immer

Gerade in diesem Preissegment (ein Toaster ist ja nicht wirklich teuer, wie eine Waschmaschine etwa) wird um jeden Cent gerungen, und die meisten Vorteile bei der Preisgestaltung haben natürlich einige Importeure, die billig hergestellte Toaster ohne jegliches wichtige Extra, dafür aber in einem schickem Design, für Niedrigpreise auf den Markt werfen. Wie immer, halten diese Geräte dann nicht lange durch.

Aber auch Markenfirmen müssen sparen, wo sie können, damit sie überhaupt noch Geld mit ihren Toastern verdienen können. Diesen können Sie aber auf jeden Fall bei der Sicherheit vertrauen: Hier sind unsere Vorschriften gnadenlos eng.

Bleibt eigentlich nur noch, die wichtigsten Kriterien aufzuzählen, nach denen Sie den von Ihnen gewünschten Toaster mit anderen Vergleichen können. Und das sind dann:

  1. Tolle Optik, tolles Design, möglichst Edelstahl
  2. Eine genügend lange Anschlußschnur
  3. Eine Krümelschublade ist heute unbedingt notwendig, und meistens auch vorhanden
  4. Der Bräunungsgrad muß sich einstellen lassen oder über eine sichere Automatikfunktion verfügen
  5. Ein Brötchenaufsatz sollte vorhanden sein, auch wenn Sie diesen zunächst nicht brauchen. Irgend wann einmal wird er vermißt!
  6. Der Toaster muß sich automatisch abschalten, ehe aus dem Brot Kohle geworden ist.

Oder Sie entscheiden sich für ein Modell eines Herstellers, das Sie bisher immer gehabt haben, und mit dem Sie auch immer zufrieden waren. Wie ich mit meinem Langschlitztoaster von Severin. Da brauche ich keinen Toaster Vergleich mehr, da weiß ich, was ich habe.

Toaster gibt es schon gefühlt seit immer, und kaum ein Haushalt, der nicht über diese Bräunungshilfe verfügt. Und sie werden auch immer wieder verbessert, zwar nur noch im Detail, weil es grundsätzlich ausgereifte Geräte sind, aber manche Ideen sind sogar sehr gut. Zum Beispiel Sicherheitsdetails wie die automatische Abschaltung. Da kann nix verbrennen.

Manche Funktionen bei einem Toaster braucht man aber nicht unbedingt, doch das ist natürlich von Anwender zu Anwender verschieden. Heute werden ja sogar Schnitzel auf dem Toaster geröstet, oder auch erwärmt, wenn man keine Mikrowelle hat. Das macht noch einmal zusätzliche Verunreinigung, und wenn man diese nicht sofort entfernt, bekommt man sie später eventuell gar nicht mehr weg.  Aber egal, wie Ihr Toaster ausgestattet ist: Hin und wieder muß er auch einmal gereinigt werden.

Toaster reinigen - einfach und schnell

Na klar, ist das Reinigen eines Toasters kein großes Ding. Wie machen Sie das eigentlich?

Schade, daß ich jetzt keine Antwort bekomme. Aber ich könnte wetten: Sie drehen den Toaster auf den Kopf, natürlich über dem Spülbecken, und klopfen solange, bis nichts mehr heraus kommt.

Langschlitztoaster
Den Toaster niemals kopfüber reinigen!

Vielleicht haben Sie vorher den Stecker herausgezogen, dann haben Sie schon einen halben Pluspunkt verdient. Jeder macht das nämlich nicht! Aber ansonsten haben Sie schon ziemlich viel verkehrt gemacht, und das will ich Ihnen beweisen:

  1. Sie haben den Toaster so von seinen Krümeln erlöst, weil Sie keine Krümelschublade an Ihrem Toaster haben. Falschen Toaster gekauft!
  2. Durch das "auf den Kopf drehen" kommen längst nicht alle Krümel heraus. Schlimmer noch: sie verfangen sich in den Heizdrähten, und fangen beim nächsten Einschalten unheimlich an zu stinken und zu qualmen. Krümelschublade: Die gehört an jeden Toaster!
  3. Die Krümel über dem Waschbecken ausgeschüttet. Das kann den Abfluß verstopfen, weil hart geröstete Brotstückchen sich nicht so schnell im Wasser auflösen können.
  4. Danach den Toaster auch innen mit einem feuchtem Lappen ausgewischt. Fehler! Wasser ist absolutes Gift für die Heizdrähte, auch wenn Sie den Toaster erst später wieder in Betrieb nehmen, können kleinste Ablagerungen zum Durchglühen der Drähte führen. Ihr Toaster ist dann nur noch Schrott!

Toaster reinigen - wie denn nun

Nun habe ich Ihnen erklärt, wie man den Toaster NICHT reinigen sollte. Aber wie macht man es dann richtig?

Klar, Sie brauchen sich nur noch einmal die oberen vier Punkte durchlesen, wie man es nicht macht, und dann wissen Sie, WIE MAN DEN TOASTER REINIGT !

Und zwar:

  • Stecker raus
  • Schublade herausziehen und leeren, über einen Abfalleimer
  • Toaster nur von außen mit einem feuchtem Tusch abwischen. Sind etwa einige hartnäckige Fettablagerungen von Fleisch auf dem Brötchenaufsatz, kann hier auch von außen mit einem nicht zu scharfen Reinigungsmittel nachgeholfen werden. Aber das sollte nicht erst entstehen: Immer säubern gleich, nach dem das Fleisch verspeist ist!

Einen Toaster, der regelmäßig jeden Tag in Betrieb ist, müssen Sie aber nicht sehr oft reinigen. Im Innern schon gar nicht: Durch die Hitze im Innern stellt er sicher keine große gesundheitliche Gefährdung in Bezug auf Hygienemängel dar. Denn die heißen Temperaturen töten alle Keime zuverlässig ab. Bei Bedarf die Krümelschublade leeren, das ist eigentlich schon die einzige Reinigung, die ein oft benutzter Toaster nötig hat. Da sehen Sie schon: Ein gutes Gerät ist weitaus pflegeleichter als die billigen ohne jedes Extra.

 

Toaster ist nicht gleich Toaster. Der eine kostet 10 Euro, und toastet Brot. Ein anderer kostet 100 Euro, und toastet auch Brot. Warum ist dann der eine teurer als der andere?

Auf die eingebauten "Extras" kommt es an! Genauso wie ein Auto durch mehr Extras seinen Wert erhöht, funktioniert das auch beim Toaster. Aber braucht man wirklich jedes erdenkliche Extra?

Die Funktionen bei einem Toaster

Ich denke mal, die Frage kann mit einem ganz klaren "Jein" beantwortet werden. Viele Extras sind durchaus nützliche Funktionen, aber einige braucht man wahrscheinlich ziemlich selten oder überhaupt nicht. Ich möchte mal die wichtigsten vorstellen und meine Meinung sagen, warum ich Wert daraud lege - oder aber eben nicht.

1.Die Anzahl der Bräunungsstufen. Dadurch kann man einstellen, wie "scharf" der Toast gemacht wird: Vom fast unberührten Weißbrot bis zum schwarzem Brikett ist alles möglich. Brauche ich persönlich nicht, weil ich meinen Toast immer gerne einheitlich haben möchte. Aber wenn mehrere Personen mit unterschiedlichen Geschmäckern vom Toaster bedient werden möchten, ist das sicherlich eine Option. Obwohl dann in der Regel zweimal getoastet werden muß: eben mit einem unterschiedlichem Bräunungsgrad. Nur sollte dann der, der den dunkleren Toast haben möchte, so fair sein und seinem gegenüber zuerst den helleren gönnen. Der ist nämlich schneller fertig.
Fazit: Brauch ich nicht!

2.Eine eingebaute Auftaufunktion. Damit kann man eingefrorenes Brot in den Toaster legen und erst langsam auftauen. Erst danach beginnt dann der Toastvorgang.
Wieder eine Funktion, mit der ich überhaupt nichts anfangen kann. Ich habe immer mein Frühstückstoast im Brotkasten zu liegen, um gefrorenes Brot morgens aufzutauen - dazu habe ich nicht die Zeit. Und wenn ich wirklich einmal etwas auftauen will, mache ich das in der Mikrowelle.
Fazit: Brauch ich nicht!

braunes Toastbrot
kalten Toast kann man aufwärmen

3.Aufwärmtaste. Damit kann man getoastetes Brot, das aus welchen Gründen auch immer schon wieder kalt geworden ist, wieder anwärmen, ohne es erneut zu toasten. Denn bei zweimal Toasten kommt die bekannte Kohle aus dem Toaster geschnellt.
Kann ich auch nicht viel mit anfangen, denn ich toaste mir meisten 2 Scheiben gleichzeitig und freue micht dann, wenn bei der zweiten die Butter nicht gleicht zerläuft, weil sie ja schon etwas abgekühlt ist. Wer seinem Partner aber alten Toast vorsetzen will, kann ja als Erstaufsteher alles Brot toasten und nur seins essen. Das andere kann sich der Partner dann ja später "aufwärmen".-
Fazit: Brauch ich nicht!

4.Automatische Abschaltung. Das soll verhindern, daß sich das Brot im Toaster verkanntet und nicht ausgeworfen wird.
Mit dieser Beschreibung kann ich nicht viel anfangen. Soll das heißen, daß der Toaster in diesem Fall so lange weiterackert, bis das Brot in Flammen aufgeht? Ich denke mal, so eine Abschaltung hat wohl jeder Toaster, die sollte man nicht als teures Extra auspreisen. Jedenfalls habe ich schon sehr lange nichts mehr von solchen Unglücksfällen gehört.
Fazit: Notwendig, aber in der Grundausstatung fast immer vorhanden.

5.Baguette Taste. Gibt es wirklich: Dabei wird das Toastbrot nur von einer Seite gebräunt. Fall einer unten keine Zähne mehr hat, läßt er sein Weißbrot dort eben schon weich! Na ja, das ist sicherlich bei manchen Rezepten eine gute Idee, für mein morgentlichen Frühstückstoast aber völlig inakzeptabel. Da will ich mein Brot von beiden Seiten schön gleichmäßig gebräunt, sonst nix! Auch wenn die Butter gleich zerläuft, was bei einer kalten Toastbrotseite vielleicht nicht passiert.
Danke trotzdem: Brauch ich nicht!

6.Brötchenaufsatz. Damit können über den Toaster auch Brötchen aufgewärmt werden. Das ist nun mal ein richtig nützliches Zubehör, obwohl es auch schon die billigsten Toaster mitbringen. Denn am Wochenende essen wir ganz gerne aufgebackene Brötchen, die aber manchmal nicht alle werden. Die kann man dann ganz prima am nächstem Morgen auf dem Toaster warm machen. Im Backofen gelingt mir das meistens nicht, da werden sie sehr schnell hart. Diese Zusatz - Funktion sollten Sie unbedingt ordern! Ich dachte auch nicht, daß ich sie jemals brauchen werde, aber es ist schon ein paar mal passiert.
Brötchenaufsatz: muß sein!

7.Brotscheibenzentrierung. Welch eine wunderbare Beschreibung für ein Tuning - Teil! Damit soll verhindert werden, daß die Scheibe schief im Toaster liegt und Rückenschmerzen bekommt. Nein ehrlich, wer denkt sich so was nur aus. Ich weiß ja nicht, wie das bei anderen Toastern so ist: Ich benutze einen Langschlitztoaster, und da können die Scheiben gar nicht schief liegen. Und wenn, dann würde ich das doch sofort sehen!
Fazit: Völlig überflüssig!

8.Krümelschublade. Die sorgt dafür, daß Sie den Toaster nicht auf den Kopf stellen und ausklopfen. Da kann ihm sonst schwindelig werden. Außerdem macht sich das schlecht, weil das Stromkabel noch dran ist.
Das ist eine gute Idee, darüber sollte jeder Toaster verfügen. Ich habe meinen ständig in der Steckdose, weil er ja fast jeden Tag benutzt wird. Extra den Stecker ziehen und dann die Krümel kopfüber neben dem Mülleimer verteilen - nein, das will ich nicht. Einfach die Schublade rausgezogen und mit der kurzen Seite über den Eimer halten- schon sind die Krümel weg.
Fazit: Eine Krümelschublade sollte jeder Toaster haben!

9.Kabelaufwicklung. Das gibt es wirklich, wie beim Staubsauger, Schwupp, einenKnopf gedrückt, und das Kabel verschwindet.
Na ja, für selten - Toaster, die ihre Maschine die meiste Zeit des Jahres im Schrank unter einer Schublade parken, mag das ja eine Option sein. Mein Toaster muß ständig einsatzbereit sein, da bleibt die Schnur draußen! Fertig!
Fazit: Brauch ich überhaupt nicht!

Funktionen oder Extras?

Funktionen beim Toaster
viele Funktionen beim Toaster braucht man nicht

Das waren so die wichtigsten Funktionen eines Toasters, die oftmals lautstark als "aufpreispflichtige Extras" angeboten werden. Wie Sie gesehen haben, sind die meisten für mich völlig unnütz. Und die wichtigen hat fast jeder Toaster schon von Hause aus an Bord.

Also viel Gerede um nichts? Ich könnte jetzt noch zufügen: Achten Sie auf den Stromverbrauch. Beachten Sie das Gewicht des Toasters, vor allem wenn Sie ihn alleine in den Schrank stellen wollen. Eine App hilft Ihnen zu besserem Toast...

Das ist aber alles Unsinn. Na ja, der Stromverbrauch nicht, aber der läßt sich ganz einfach unter Kontrolle behalten, wie ich später noch erläutern werde.

Heute ging es in erste Linie um die als Extras angepriesenen Funktionen eines Toasters, und Sie haben sicherlich gesehen, daß das wichtige sowieso mit dabei ist, und der Rest eher etwas für Spezialisten. Wichtig ist, daß der Toast in möglichst kurzer Zeit fertig ist und genau so gebräunt, wie man ihn sich wünscht.

Und das ist mit fast jedem käuflichen Gerät möglich (Erst probieren, dann Einstellung merken, dann klappt das schon).

Doppelschlitz oder Langschlitztoaster

Da ich seit Jahren nur mit einem Langschlitztoaster (von Severin) mein Frühstück mache, ist außer dem Brötchenaufsatz und die Krümelschublade für mich nichts von Relevanz. Verkanten tut sich hier nichts, auch bei großen Brotscheiben nicht. Den Bräunungsgrad habe ich durch probieren im Griff, das muß ja bei allen neuen Toastern erst einmal getestet werden.

Natürlich hat er einige der beschriebenen Funktionen auch eingebaut, aber die habe ich noch nie genutzt, und gedenke auch nicht, es zu tun.

Timer, Kabelaufwicklung oder ABS brauche ich nicht bei meinem Toaster. Denn er soll ja nur Toast machen.

Und das macht er.

Welchen Toaster soll ich nehmen? Diese Frage steht vielen ins Gesicht geschrieben, wenn sie vor dem Regal mit den vielen aufgestellten Toastern stehen. Es gibt zwar nicht riesige Varianten, aber doch einige, die sich grundlegend unterscheiden.

2 Scheiben Toaster

Severin AT 2514 Automatik-Toaster (850 Watt), edelstahl
Schöner und praktischer Toaster für zwei Scheiben Brot
Foto: Amazon*

Diese sind am bekanntesten und reichen für maximal zwei Personen auch völlig aus. Denn ehe der erste Toast gegessen ist, sind die nächsten schon fertig und noch schön frisch und knackig heiß.

So macht das Frühstück Spaß.

Ich gebe ja zu, daß ich in der Woche morgens alleine frühstücke, weil meine Frau etwas später aufsteht. Auch dabei würe mir ein 2 - Scheiben - Toaster reichen, aber am Wochenende: Da geht es natürlich viel schneller mit 4 Scheiben auf einem mal. Und optisch ist mein Langschlitztoaster sowieso nicht zu schlagen.

Abgesehen davon, daß mir die zwei winzigen Schächte auch nicht weiterhelfen würden: Ich nehme oft großes Weißbrot vom Bäcker, nicht diese komischen Toastbrote von Supermarkt, wo man manchmal gar nicht glauben will, daß das wirkliches Brot ist. Und die großen Weißbrotscheiben passen in einen normalen Schlitz nicht hinein - aber in einen Langschlitztoaster!

Der 4 Scheiben Toaster

Ein größerer Toaster macht auf jeden Fall Sinn, wenn mehr als zwei hungrige Mäuler am Frühstückstisch sitzen. Vor allem Kinder sind ja oft ungeduldig und warten nicht gerne lange auf ihr Toastbrot.

4 Scheiben Toaster
Bei Vierscheibentoaster liegen die Scheiben nebeneinander. Beim Langschlitztoaster liegen sie hintereinander, paarweise. Foto: amazon *

Aber auch bei mehreren Erwachsenen macht es Sinn, schneller zu toasten. Wenn erst einmal Langeweile aufkommt und ständig "Wie lange dauert das denn...?" gebrummt wird, ist die Stimmung schon am frühen Morgen verdorben.

Hier hat dann der Langschlitztoaster manchmal auch keinen Vorteil mehr. Denn die großen Brotscheiben füllen ja die langen Schlitze ziemlich aus, zwei bekommt man da auch nicht mehr gleichzeitig hinein.

Also doch einen zweiten langen Toaster kaufen, oder kleineres Brot nehmen.

Es gibt auch richtige Familientoaster - den 6 Scheiben Toaster

6 Scheiben Toaster
6 Scheiben Toaster für die große Familie Foto: amazon *

Wenn die Familie besonders groß ist, denkt manch einer vielleicht über die Anschaffung eines zweiten Toasters nach. Das ist in Ordnung, wenn man genügend Platz auf dem Tisch und in der Küche hat.

Es gibt aber auch richtig große Toaster, da kann man zum Beispiel gleich 6 Scheiben Brot auf einem mal toasten. Allerdings auch wieder nur Standardbrot, wegen der Größe der (zu kleinen) Schlitze.

Diesen Riesentoaster wollte ich nur mal erwähnt haben, brauchen werden ihn wohl nur wenige. Ich jedenfalls nicht.